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Presseerklärung des AAN zum geplanten Bau der Trambahn-Westtangente AAN-Logo

Doch wieder Rückfall in die 60er Jahre?

Bau der Tram-Westtangente wird endlich angegangen – angesichts der Probleme des Klimawandels Zögern unverständlich -  Rathaus-Opposition fällt trotz positiven Engagements beim S-Bahnausbau  in alte Anti-Tram Reflexe zurück

Sehr geehrte Damen und Herren, das neue Jahr beginnt vielversprechend für die Münchner Fahrgäste: Letzten Mittwoch (20.1.) beschloss der Münchner Stadtrat mehrheitlich den Bau der Trambahn-Westtangente durch die Fürstenrieder Straße. Dazu Matthias Hintzen, AAN-Sprecher: „Die Trambahn-Westtangente bringt die dringend benötigte Verbesserung der Querverbindungen in München – endlich werden attraktive Direktverbindungen zwischen den Stadtvierteln geschaffen. Umwegfahrten übers Stadtzentrum werden so überflüssig – ein echter Qualitätssprung im Münchner Nahverkehr. Wir begrüßen, dass es nach rund 20 jährigem Stillstand endlich vorangeht.“ AAN-Sprecher Berthold Maier fügt hinzu: „Wie jeder Ausbau des ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehrs) ist auch diese Trambahn ein Beitrag zum Energiesparen und damit zur Reduzierung der CO2-Emissionen. Auch die Anwohner der Fürstenrieder Straße werden von weniger Lärm und Abgasen durch weniger Autoverkehr profitieren. Leider lehnt die Rathaus-Opposition den Bau der Trambahn-Westtangente ab. Mehr Autoverkehr in der Stadt ist ihr wichtiger als Klimaschutz. Dies ist nicht nachvollziehbar. Angesichts des Scheiterns der Kopenhagener Klimakonferenz ist jeder Beitrag umso wichtiger.“

AAN-Sprecher Matthias Hintzen ergänzt: „ Dies ist umso unverständlicher, da die Rathaus-Opposition bei der Diskussion um die Zweite S-Bahnstammstrecke sinnvollen Lösungen gegenüber aufgeschlossen ist. Sie hat sich nicht einseitig auf den problematischen Tieftunnel festgelegt. Umso bedauerlicher ist es, daß jetzt wieder die Kräfte die Oberhand gewonnen haben, bei denen der Autoverkehr Vorrang vor den Interessen der Fahrgäste hat. Das ist ein Rückfall in die Ideologie der autogerechten Stadt, die aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stammt.“


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