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Pamphlete des Münchner Arbeitskreises Öffentlicher Raum Pamphlet No. 1 - Wider die Sprachlosigkeit der Individuen I. Zur Einführung Pamphlet No. 2 Nach dem Verlesen
des Pamphlets No. 1 des Kollegen Klamt entfachte erneuter die Diskussion
über die Öffentlichkeit im Mobilitätsraum. Pamphlet No. 3 Ausgang des Debattengelages
bei Kollege Thomas Frey vom 27. Januar im Jahre 2003 war die Diskussion
über Öffentlichen Raum und Mobilitätsraum der letzten beiden
Veranstaltungen. (Prof. Klamt/Kant und Priv.-Doz. Ulirike Schröppel
berichteten in ihren Pamphleten No. 1 bzw. 2). Die damals berichteten
Ereignisse und Erfahrungen wurden nun noch weiter abstrahiert und nachfolgende
Thesen aufgestellt: .........mehr
(im PDF-Format) Pamphlet No. 6 Diskurs oder Kochkurs? Ich habe hier nun
die Freude von einem der philosophischeren Kochkurse im ak_ör zu
berichten. Um mit dem Ergebnis zu beginnen - unter Umständen haben
wir das ultimative Bild zur Beschreibung des öffentlichen Raums entdeckt.
Und vielleicht sind mir damit dem schon vor einigen Sitzungen formulierten
Zöller'schen Wunsch nach einer Definition des "öffentlichen
Raums" oder der "Öffentlichkeit" näher gekommen.
Denn die Komplexität des Themas erfordert offensichtlich sehr einfache
Bilder - sich da eine simple Bouillon aufzukochen ist da nicht das schlechteste.
.........mehr
(im PDF-Format) Pamphlet No. 7 _salz in der suppe Pamphlet No. 8 debatten_gelage am
28.04.03 mit Gast Prof. Wiegandt Pamphlet No. 9 debatten_gelage am 12. Mai 03 Thesen zur Privatisierung der öffentlichen Räume "Die dem Allgemeingebrauch gewidmeten, offen zugänglichen und in diesem Sinne öffentlichen Räumen der Stadt - Straßen, Plätze und Parkanlagen - sind schon seit langem nicht mehr das, was sie einmal waren oder sein sollten, nämlich Räume einer Stadtgesellschaft, die ihre eigene Öffentlichkeit wie ihre eigene Individualität braucht, schafft und garantiert." (Bruno Flierl 2002) _Profit statt Res Publica oder Funktionsärmer, unsozialer, begegnungsärmer, unspontaner Privatisierung von
öffentlichen Räumen bedeutet eine Funktionsreduzierung auf in
erster Linie "Sich versorgen", Profit abwerfendes Konsumieren.
Der private Eigentümer hat in der Regel nur ein Ziel: Ökonomisierung,
Kommerzialisierung - ihn interessiert der Profit, weniger gesamtgesellschaftliche
Funktionen wie beispielsweise die soziale Funktion des ÖR oder auch
eine kulturelle Funktion, sofern sie ihm keinen Gewinn bringt. Privatisierte
ÖR werden somit funktionsärmer, unsozialer, unmenschlicher,
begegnungsärmer, unspontaner. Obdachlose werden vom privaten Polizeischutz
entfernt, Flugblätter dürfen nicht verteilt werden, Demonstrationen
sind untersagt usw. Insofern kann auch von einem Demokratiedefizit der
privatisierten öffentlichen Räume gesprochen werden.
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